„Was ist besser – Mac oder Windows?“ Diese Frage klingt einfach und führt zuverlässig in Gespräche, die länger dauern als manche Gerätegarantie.

Ein Kunde wollte eine klare Antwort. Der Rechner sollte Bildbearbeitung können, eine spezielle Branchensoftware ausführen, mit seinem iPhone harmonieren und möglichst günstig sein. Außerdem mochte er Macs, benötigte aber zwingend ein Programm, das nur unter Windows lief.

Das war kein Glaubenskrieg, sondern eine Anforderungsliste mit eingebautem Handlungszwirbler.

Macs punkten unter anderem durch das Zusammenspiel mit iPhone und iPad, eine überschaubare Modellpalette und ein konsistentes System. Windows bietet eine enorme Geräteauswahl und ist in vielen Unternehmen sowie bei Spezialsoftware gesetzt. Beide Systeme können zuverlässig arbeiten. Beide können Fehler produzieren. Und auf beiden kann ein Nutzer 47 Dateien namens „final“ anlegen.

Entscheidend sind Programme, Arbeitsabläufe, vorhandene Geräte, Supportbedarf, Budget und persönliche Vorlieben. Das schönste Notebook hilft wenig, wenn die benötigte Software darauf nicht sinnvoll läuft.

Der Kunde entschied sich schließlich für ein Windows-Gerät im Büro und behielt sein iPad unterwegs. Nicht ideologisch rein, aber praktisch. Computer müssen schließlich Arbeit erledigen und keine Fanclubs gründen.

Tipp des Tages

Erst benötigte Software und Schnittstellen auflisten, dann das Betriebssystem und zuletzt das konkrete Gerät auswählen.

Norddeutsche IT-Regel

Nicht das Logo arbeitet – der ganze Laden muss zusammenpassen.

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